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Goju-Ryu


Gekisai Dai Itch
Gekisai Dai Ni
Kururunfa
Saifa
Sanchin

Sanseiru
Seienchin
Seipai
Seisan
Shisochin
Suparimpei
Taikyoku Gedan
Taikyoku Chudan
Taikyoku Jodan
Taikyoku Kake Uke
Taikyoku Mawashi U.
Tensho
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



 

      

 Basic Kata

 Advanced Kata

Kata used by Kanryo Higashionna

Taikyoku Kata Gedan
Taikyoku Kata Chudan
Taikyoku Kata Jodan
Taikyoku Kata Kake Uke
Taikyoku Kata Mawashi Uke
Gekisai Dai Itchi
Gekisai Dai Ni
 

 

Sanchin
Saifa
Sanseiru
Seienchin
Seisan
Shisochin
Seipai
Kururunfa
Suparimpei
Tensho
 
Sanchin
Saifa
Sanseiru
Seienchin
Seisan
Shisochin
Seipai
Kururunfa
Suparimpei
 

Die Schulen des Goju-Ryu basieren auf den Kata aus der Schule von Kanryo Higashionna vom Naha-te.
Zu den ursprünglichen Kata sind von Chojun Mijagi noch die beiden Gekisai Kata sowie die Tensho hinzugefügt worden.
Sicher gilt, das Chojun Miyagi die Kata Tensho geschaffen hat, basierend auf seinen Studien der Kata Rokkishu. Außerdem schuf er die beiden Gekisai Kata.
Von der Kata Sanchin existieren zwei Versionen, eine mit geöffneten und eine mit geschlossenen Händen. Letzte wurde entwickelt um den Schülern es zu vereinfachen die hohe isometrische Spannung der Kata zu erreichen.
Die Taikyoku Kata waren kein Bestandteil des traditionellen Goju-Ryu.

 

The shools of Goju-Ryu are using mainly the Kata of Naha-te school from Kanryo Higashionna.
It was Chojun Mijagi who found the Gekisai Kata and the Tensho and did add them to the style. Tensho he did develop based on his studies of Rokkishu Kata. Also the Taikyoku Kata aren't in the curriculum of the traditional style of Naha-te.

There are two Versions of Kata Sanchin. One with open hands and one with closed fists. The versions using fists has been created to make it easier for the students to learn the highly isometric tension of the Kata.

 

 

 

 

 













 

 

 
 
 
 


Gekisai Dai Ichi


Angreifen und Zerbrechen eins
Attack and smash one

21 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu

 

 

Die Gekisai Kata wurden von Chojun Miyagi, dem Begründer des Goju-Ryu entwickelt.
Obwohl sie eine einfache Kata ist, enthält sie schon anspruchsvolle Kombinationen und mit Shuto Uchi nach Ashi Barai eine ebenso anspruchsvolle Technik.
Da nahezu alle Techniken sowohl links, als auch rechts ausgeführt werden ist sie sehr gut geeignet für eine gleichmäßige Ausbildung beider Körperhälften.

The Gekisai Kata are created by Chojun Miyagi, founder of Goju-Ryu.
Though it is as an easy Kata, advanced combinations and with Shuto Uchi after Ashi Bara a also advanced technique are included.
Nearly all techniques will be done in left and right way. So the Kata is very good for to develop both sides of the body.

 
 
 
 
 


Gekisai Dai Ni


Angreifen und Zerbrechen zwei
Attack and smash two

24 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu

 

 

Die Gekisai Dai Ni unterscheidet sich nur in wenigen Passagen von der Gekisai Dai Ichi.
Ein Yoko Uke wurde gegen drei Kuri Uke getauscht und am Ende wird statt Yama zuki Mawashi Uke in Neko Ashi Dachi ausgeführt.

The Gekisai Dai Ni is only in a few parts different to the Gekisai Dai Ichi.
For one of the Yoko Uke three Kuri Uke will be done. And the end of the Kata shows Mawashi Uke in Neko Ashi Dachi instead for Yama zuki.

 
 
 
 
 


Kururunfa


Halten und Zerbrechen
Hold and Destroy

52 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu


 

 

Die Kata hat in vielen Bereichen Ähnlichkeit mit der Niseishi, einer Kata aus der, in Niigaki (einem Ort der zwischen Naha und Tomari lag) beheimateten, Aragaki-Schule.

Kururunfa ist die einzige ursprüngliche Goju-Ryu Kata, die nicht nach vorne sondern zur Seite beginnt. In früheren Zeiten begann sie mit Kote-Uke und Otoshi Empi und wurde  vorwiegend mit Hiraken geübt. Dies könnte bedeuten, das sie dem Stil des Leoparden entstammt. Dabei werden die, vorwiegend  kurzen,  Techniken  blitzartig,   gleich  der  zuckenden Pranke einer Katze ausgeführt. In den rhythmischen Änderungen der Geschwindigkeit (von langsam nach schnell) sieht man eine hohe Kunstfertigkeit und Explosivität. 
Die Ähnlichkeit mit Nijushiho bezieht sich nicht nur auf Aufbau und Diagramm (Enbusen) der Kata, sondern auch auf die verwendeten Techniken und insbesondere die technischen Kombinationen. 

Und dies gilt tatsächlich noch mehr für Nijushiho als für deren Ursprung Niseishi.  Kururunfa gilt in Goju-Kreisen als die „Knochenbrecherkata“. Viele ihrer Techniken, einschließlich der Wurftechnik, beinhalten das Brechen von Knochen/ Gelenken. Hier darf man sich von der „scheinbaren“ Harmlosigkeit einiger langsamen Bewegungen nicht täuschen lassen.

The Kata is in many parts similar to the Kata Niseishi, a Kata which was done in the Aragaki school of Niigaki (a village between Tomari and Naha).

Kururunfa is the only original Kata of Goju-Ryu which don't start to the front but to the left side. In former times she did start with Kote Uke and Otoshi Empi and often the Hiraken was used. This could mean that the Kata comes from the chinese style of Leopard. The, mainly short, techniques will be done flashlight, similar to the praw of a cat. In the rhythmical changes of speed (from slow to fast) we see a high kind of Art and explosivity.
The relationship to the Nijushiho (Nisesihi) is not only by the concept and Enbusen of the Kata, but also to see in the include techniques especially the combinations.

And this is in fact even more to see in Nijushiho than in the original version Niseishi. Kururunfa is known in the Goju-Ryu as the bone brake Kata. A lot of her techniques, including the throwing techniques, are for to brake bones or joints.
At here it's not good to have a wrong belief in view of the sometimes harmless lookout of some slowly movements.

 

 
 
 
 
 


Saifa


Zerstören, Zerreißen
Destroy, Disrupt

32 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu
 

 

Saifa ist eine harte Kata, und ihre Techniken üben das Zerbrechen des gegnerischen Angriffs bzw. das Zerstören oder Zerbrechen eines Griffs oder einer Umklammerung.     Die Anwendung der Technik erfordert dabei in erster Linie den Willen und weniger die körperliche Stärke.  Die eingesetzten Techniken sind auch mit wenig Körperkraft effektiv und schmerzhaft.      Außerdem stellt Saifa hohe Anforderungen an das Gleichgewicht und an die Fähigkeit zur explosiven Kraftentfaltung. 
Seitliche Ausweichbewegungen und eine Technik bei der man regelrecht um den Gegner herumgeht und in dessen Rücken gelangt sind weitere spezifische Merkmale der Kata. Einige Techniken lassen vermuten, dass sie aus dem Stil des Kranichs stammt.   Zudem zeigt sie, in Konzept und Aufbau, eine starke Verwandtschaft zur Kata Seienchin.

Saifa is a hard Kata and the techniques teaches how to brake the oponents attack and to destroy his grip or grabbling.
For to use this techniques it demands in first row the will to do and not as mucht the strenght of the body.
The used techniques are also effective and painful with less power. Also demands Saifa high skill fo balance and for to be able to use the own power by explosivity.
Movements to the side for to escape the oponents technique and a way for to walk around the oponent for to get behind his back are special parts of the Kata.
Some techniques allows the suspecion that the Kata is a crane style Kata. Also it shows in concept and idea a strong realtionship to the Kata Seienchin.

 
 
 
 
 


Sanchin


drei Phasen
three phase

48 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu
 

 

Sanchin gilt als die bedeutendste Kata des Naha-te. Dabei geht es in Sanchin weniger um die kämpferischen Prinzipien als um das Potential der Kata für die körperliche Entwicklung des Übenden.  Das tägliche Training  von Sanchin kräftigt die Muskulatur und insbesondere die Fähigkeit zur Isometrischen Anspannung sowohl einzelner Muskeln und Muskelgruppen bis hin zur kompletten Anspannung aller Muskeln, was jedoch äußerst schwierig ist und ein hohes Maß an Konzentration erfordert. Weiterhin stärkt Sanchin die Atmung,  wobei man  nicht  nur eine spezielle  Form der Ausatmung,  unter Einsatz  der Muskulatur im Bereich des Zwerchfells  lernt,  sondern auch die  Fähigkeit  mit  Hilfe der Atmung die  Muskelspannung zu kontrollieren und  zu erhöhen um Trefferwirkungen zu kompensieren.    Bei  perfekter Beherrschung dieser  Technik geschieht dies  automatisch im  Moment des Treffers.    Es gilt die Regel das derjenige der Sanchin mehr als zweimal hintereinander ausführen kann,  dies nicht mit dem für die Kata notwendigen vollen Einsatz tut. Aber genau dieser Einsatz ist notwendig um mit Sanchin erfolgreich zu trainieren. 

In früheren Zeiten und in einigen Schulen wie dem Uechi-Ryu wird die Kata auch heute noch zudem zur Abhärtung verwendet. Hierzu wird während der Ausführung der Kata mit einem Stock oder mit Faustschlägen auf Bauch, Rücken, Arme und Beine geschlagen.  Sanchin ist weder eine vielseitige, elegante noch formschöne Kata.     Sie ist eine kompromißlose Kraftkata und trotz ihrer Augenscheinlichen Einfachheit dauert es Jahre sie zu beherrschen.  Geschichtlich wird eine Verwandtschaft zur Happoren vermutet. Allerdings enthält Happoren auch weiche Prinzipien und unterscheidet sich sehr von Sanchin.   Bestenfalls könnte man vermuten das Sanchin eine Art Vorübung zur  Happoren darstellt.    Bewiesen ist dies nicht und man kann so auch glauben das Sanchin einfach nur da ist um Sanchin zu sein und den Körper zu stählen.   Die ursprüngliche Version wird mit offenen Händen trainiert und enthält auch schnelle Bewegungen mit einer damit verbundenen sehr schwierigen Atemtechnik.

Chojun Miyagi veränderte diese zu der heute geübten Version mit geschlossener Faust. Dabei ging es hier wahrscheinlich weniger um die geringere Gefährlichkeit von Techniken der geschlossenen Faust als wohl mehr darum das die Spannung der Muskulatur mittels der geschlossenen Faust wesentlich einfacher zu üben ist. 

Allerdings steht die von Miyagi verwendete Ibuki-Atmung im Verdacht schlecht für die Gesundheit zu sein. Zwar können Atemtechniken durchaus Auswirkungen auf die Herztätigkeit haben, aber inwieweit  diese Atemtechnik Herzerkrankungen begünstigt (wie vermutet wird), ist weder untersucht noch bewiesen.

Sanchin is known as the most important Kata of Naha-te. But not the fighting principles are such important, but the effect of the Kata for the development of the body.
The daily training of Sanchin increase the poser of the muscles and much more the skills for isometric tension of single muscles and groups of muscles until the tension of all muscles of the body, what is very difficult and need a lot of concentration. Also Sanchin improves the breathing. It teaches a special kind of breathing which works with using the muscles in abdominal area. It develops skills for to control the muscles by breathing and to learn how to absorb the effect of a punch. In perfect using of this skills it works automatically in the moment of contact of the oponent techniques with the own body.
There is the rule that someone who can practise Sachin more than two time in a row isn't using all his mind and power doing the Kata. But to use all the mind and all the power is absolutly necessary for to practise Sanchin succesful.

In former times and in some schools of Uechi-Rau the Kata is used for to make the body hard against any kind of attack.
For this during the performance of the Kata the master his using his fist or a stick for to hit the front, the back the arms and the legs of the student.
Sanchin is whether a versatile, elegance nor beautiful Kata. She is a directly working Kata for power. And though she looks very easy, it keeps many years of training to master it.
Historical there is the question if there is a relationship to the Happoren. But Happoren includes also soft principles and is very different to Sanchin. In the best way we can suppose that Sanchin is some kind of exercise on the way to the Kata Happoren.
But there is no proof for it and it's possible to believe that Sanchin is only there to be Sanchin and for to get a body made from steel.
The original version is done with open hands and includes also fast movements in connections with a difficult kind of breathing.

Chojun Miyagi did change this to the today used version with closed fist. The reason was probably not that the techniques with closed fist are less dangerous, but more for the fact that it is much more easy to learn the tension of the muscles by doing it with closed fist.

But the breathing technique which is called Ibuki is supposed to be not good for the health. It's known that it is possible that the technique of breathing can have an effect for the work of the heart, but there is no proof if any technique can have a bad effect to the health of the heart.

 

 
 
 
 
 


Sanseiru

sechsunddreißig
thirtysix

50 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu
 

 

Die Namen der Kata Sanseiru, Seisun, Seipai und Suparimpei beziehen sich auf Zahlen, denen eine gewisse Mystik nachgesagt wird. So gilt die 13 (Seisun) im chinesischen als Glückszahl.     Bei Sanseiru ist es etwas komplizierter.     Grundlage für die Interpretation des Namens ist das Ergebnis der Multiplikation von 6 x 6 was ja 36 ergibt. Der ersten 6 werden nun die Attribute Augen, Ohren, Nase,  Zunge, Körper und Geist zugewiesen. Die zweite 6 bezieht sich auf Farbe, Stimme, Geschmack, Geruch, Berührung und Gerechtigkeit. Teilt man 36 durch zwei erhält man 18 und dies ist die Bedeutung des Namens Seipai. Multipliziert man 36 mit 3 erhält man 108 und dies ist die Bedeutung von Suparimpei.

Aus Zahlen kann man viel bedeutsames herauslesen, aus Knochen auch (behaupten manche Wahrsager), aber vielleicht sollte man, statt 36 mal über die Mystik des Namens einer Kata nachzudenken diese lieber 36 mal trainieren, zumal nicht sicher ist, dass die Namen  der Kata heute noch authentisch sind. Viele Kata wurden umbenannt, oder die Namen wurden vom chinesischen ins okinawanische übersetzt, was sehr leicht zu Fehlinterpretationen führen kann. Sehr viel wichtiger und interessanter ist,  das Sanseiru ein Grundkonzept aufweist  das Ähnlichkeit hat mit den Kata  Shisochin  und Suparimpei. 
Es sind die einzigen Kata Okinawas in denen Techniken viermal wiederholt werden. Alle anderen Kata beinhalten zwei-/ drei-/ oder fünffache Wiederholungen.  Und die technische Kombination die in Sanseiru viermal wiederholt wird enthält wiederum vier Techniken.  In Suparimpei werden zweimal vier und einmal zwei Techniken viermal wiederholt. In Shisochin wird eine Technik viermal wiederholt. Dies läßt zumindest vermuten das alle drei Kata mit den gleichen konzeptionellen Ideen entwickelt wurden. Also wahrscheinlich aus der gleichen chinesischen Schule stammen.  Allerdings wird Sanseiru dem Stil des Drachen zugeordnet und die Shisochin dem Stil des Tigers. Suparimpei könnte von  beiden Stilen beeinflußt sein. Alle drei Kata beginnen mit Sanchin Dachi und Morote Yoko Uke (im Shotokan Uchi Uke  genannt), Shisochin mit Kaishu (offene Hand). Sanseiru gilt als hochgradige Kata mit starken Angriffstechniken, insbesondere Kansetsu Geri zum Knie. Sie enthält viele Wurftechniken, diagonale Ausweichmanöver und insgesamt 7 Tritte.

The names of the Kata Sanseiru, Seisun, Seipai and Suparimpei has there meanings in numbers, which shall include some kind of mystic. So the 13 (Seisun) is known as the lucky number in chinese. In case of Sanseiru it es more complicated. Basic for the interpretation of the name is the summary of the muliplication 6 x 6, which makes 36.
The first 6 standing for Eyes, Ears, Nose, Tong, Body and Mind. The second 6 are for Colour, Voice, Taste, Smell, Touch and Justify. Divid with 2 we get 18 what is the meaning of Sepai. The muliplication of 36 with 3 makes 108 what is the meanining of Suparimpei.

It's possible to read a lot of important things out of numbers, as well as from bones (according to some predicter), but maybe before thinking 36 times about the mystic of a name of a Kata, we should prefere to exercise this Kata 36 times.
Especially as we don't know if the names of the Kata are still authentic. A lot of Kata has got new names, or the name has been translate from chinese to the okinawa language. Nobody knows if the interpreation of the meaning was there in correct way.
Much more interest is that the Sanseiru shows a concet which is similar to the concept of Shisochin and Suparimpei.

These are the only Kata of Okinawa some parts will be repeat four times. In all other Kata the techniques will be repeat two, three or five times. And some technical combination in Sanseiru will be done also four times and includes four movements. In Suparimpei there are two times four movements and one time two movements which will be repeat four times. In Shisochin we find one technique in four times repeatation. These allows the thought if all three Kata has been created with the same concept and ideas. And mabe did come from the same chinese school.
Allthough Sanseiru is been count to the dragon style. Shisochin to the tiger style. And Suparimpei could have some influence of both styles. All three Kata beginns with Sanchin Dachi doing Morote Yoko Uke (in Shotokan style called as Uchi Uke), only Shisochin shows the technique with open hands.
Sanseiru seems to be an advanced Kata with strong attacking techniques, especially Kansetsu Geri to the knee. She includes a lot of throwing techniques and diagonal make way movements and 7 kicks at all.

 
 
 
 
 


Seienchin

Ruhe vor dem Sturm
Silence before the storm

54 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu
 

 

Seienchin ist wohl die „beliebteste“ Kata des Naha-te.  Sie ist eine überaus Harmonische Kata deren Name mit Ruhe vor dem Sturm übersetzt wird und den Charakter der Kata treffend bezeichnet. Im ersten Teil der Kata in dem  6 Techniken  3 mal wiederholt werden,  kommt eine einzigartige Ruhe und Würde zum Ausdruck.  Unerwartet und plötzlich folgt dem ein wahrer Sturm aus starken Techniken mit wechselnder Geschwindigkeit. 

Aus diesem Grund gilt Seienchin als die typische Goju-Ryu Kata. In keiner anderen Kata kommt die beiden Aspekte hart und weich so deutlich zum Ausdruck.   Auffallend ist, das die Kata keine Fußtechniken enthält. Es gibt unterschiedliche Meinungen, die die Kata mal dem Kranich-/ mal dem Tigerstil zuordnen.  Betrachtet man die typischen Kata des Kranichstil wie Nipaipo, Rohai, Chinto oder gar Hakutsuru müßte man Seienchin allein vom Konzept her als eher untypische Kata dieses Stils einordnen.  Vielleicht ist Seienchin tatsächlich von beiden Stilen beeinflußt? Das Konzept bzw. der Aufbau der Kata hat viel Ähnlichkeit mit dem der Kata Saifa.

Seienchin is maybe the favourite Kata of the Naha-te. It is a very harmonic Kata and her name which has the meaning silent before storm is the best one to tell the spirit of this Kata. In the first part we find 6 techniques which will be repeat 3 times which will be done in a beautiful way of calmness and mmajesty. Unexpactable and suddenly the following techniques are like a storm build from strong movements with different speed.

Because of thsi proberties Seienchin is known as the typical Kata of Goju-Ryu. In no other Kata we find the both parts of hardness and softness as good to see like in Seienchin. Amazing it is that the Kata has not Keri-Waza (Kicking techniques). There are different opinions if the Kata is to count to the crane or the tiger style. A sharp look to the typical crane Kata like Nipaipo, Rohai, Chinto or much more to Hakutsuru makes it clear the Seienchin wouldn't be a typical Kata of the crane style. Maybe it's influenced by both. In any case the concept of the Kata shows a relationship to the Kata Saifa.

 
 
 
 
 


Seipai

achtzehn
eightteen

47 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu
 

 

Ebenso wie die Zahl 36 bei Sanseiru wird auch die Zahl 18 mystisch betrachtet und beschrieben. In diesem Fall ergibt  3 x 6 = 18  und wie in Sanseiru werden der 6 wieder die Attribute Augen,  Ohren,  Nase,  Zunge,  Körper und  Geist zugeordnet,  während die drei für gut, böse und Frieden steht.     Diese Interpretation ist, wie auch bei Sanseiru, Seisun, Suparimpei, nicht ohne Zweifel und wahrscheinlich neueren Datums.    Charakter und Inhalt der Kata werden mit diesen Interpretation der Namen nicht zutreffend beschrieben.

Seipai ist eine außergewöhnliche Kata mit sehr starken Selbstverteidigungstechniken, insbesondere gegen Haltegriffe. Seipai ist sehr vielseitig. Keine Technik wird mehr als zweimal  wiederholt. Sie beginnt mit einer sehr schwierigen Kombination von Techniken, die richtig ausgeführt, ein hohes Maß an Würde, Kraft und Durchsetzungsfähigkeit ausdrücken. Der Wechsel zwischen ruhigen und  dynamischen Techniken ist auffallend.   Der ruhigen,  fließend  weichen  Technik folgt, gleich einer Explosion, die schnelle, dynamisch kraftvolle Technik. Die Kata lehrt einen „wilden“, entschlossenen Kampfstil für den direkten Nahkampf und enthält sehr viele Wurf-/ und Hebeltechniken.   Die Fußarbeit in Form von Tai-Sabaki und bei Wendungen stellt höchste Anforderungen an Koordination und Gleichgewicht. Seipai wird dem Kranichstil zugeordnet und sie ist insgesamt von hohem Niveau. Konzept, Aufbau und einige Techniken erinnern an die Kata Kururunfa.

Also the number 18 has a mytic meaning. In this case the muliplication 3 x 6 makes 18 and like in Sanseiru the 6 is standing for Eyes, Ears, Nose, Tonge, Body and Mind. The 3 itself is standig for Good, Bad and Peace. This interpretation is, like in Sanseiru, Seisun and Suparimpei, not without doubts and probably not a really old one.
The spirit and techniques of these Kata are not really exact described by this names.

Seipai  is an extraordinary Kata with very strong techniques for self defence expecially against holding. She is very versatile and now technique will be done more than two times. She starts with a difficult combination of techniques, which shows, done in the right way, a lot of majesty, power and brake through power. The change between the calm and dynamic techniques is obvious. The calm, flowing and soft techniques follows like an explosion the fast, dynamic and powerful one. the Kata teaches a kind of wild an powerful fighting style for the direct infight. Also it includes a lot of lever and throwing techniques.
The footwork with Tai Sabaki and the turns demands a lot of skills for coordination and balance.
Seipai is count to the crane style and shows a highly advanced level. Concept and integration of some techniques reminds to the Kata Kururunfa.

 
 
 
 
 


Seisan


dreizehn
thirteen

56 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu
 

 

Die 13 gilt im chinesischen als Glückszahl. Ob es ein glücklicher Umstand ist dem Gegner den Kehlkopf zu zerreißen, so wie es Seisun (alte Version) lehrt? Wahrscheinlich ist Seisun die älteste Kata des Naha-te. Eine stark abweichende Version der Kata ist im Shuri-te als Seishan (Sesan) bekannt und gilt als Vorlage für die Shotokan Version Hangetsu.

Seisun ist eine hochgradige Kata. Von außen betrachtet erscheint sie mitunter leicht und wenig Ausdrucksstark.  Wer die Kata jedoch ernsthaft trainiert, der lernt die ihr eigene Innere Dynamik kennen und schätzen. Zwar beginnt sie ebenfalls mit Morote Yoko Uke in Sanchin Dachi  folgt dann  aber  einem von  Sanseiru,  Shisochin und Suparimpei unterschiedlichen Aufbau. Verschiedene Techniken von Seisun existieren auch in Seienchin, Suparimpei und Sanchin. Auch wird Kansetsu Geri, wie in Sanseiru, ausgeführt. Man könnte nun viel spekulieren ob Seisun tatsächlich eine ältere chinesische Kata ist, oder nicht doch eine neuere okinawanische Entwicklung.  In jedem Fall bleibt der Schöpfer der Kata, wie in vielen Fällen, unbekannt. 
Dies ändert jedoch nichts an dem Wert der Kata.  Und aufgrund der verwendeten Techniken vermute ich das sie dem Tigerstil angehört.  In einigen Schulen wird der Angriff zum Kehlkopf jedoch versteckt bzw. unkenntlich gemacht.

The 13 is in china known as the lucky number. If it is es lucky thing to ruptor the larynx of the oponent, like Seisun in old versions teach?
Probably Seisun is the oldest Kata of Naha-te. A strongly different version is known in the Shuri-te as Seishan (Sesan) and is the root of the Shotokan Kata Hangetsu.

Seisun is an advanced Kata. Watched from outside she seems to be an easy Kata with less expression. But who is doing the Kata serious learns the inner dynamic to know and to like. Allthough she beginns also with Morote Yoko Uke in Sanchin Dachi, like Sanseiru, Shisochin and Suparimpei, but than she shows a different concept.
Different techniques of Seisun exist also in Seienchin, Suparimpei and Sanchin. Also wie find Kansetsu Geri liek in Sanseiru. It's possible to think about if the Seisun is really an old Kata or maybe a new Kata created in Okinawa.
In any case the founder of the Kata is, like in many cases, unknown.
But this makes the Kata not less valuable. And because of the techniques I suppose that she comes from the tiger style. But in some school the attack to the larynx is hidden or done in a technique which don't show this speciality.

 
 
 
 
 


Shisochin


vier kämpfende Affen
four fighting monkeys

44 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu
 

 

Der Name Shisochin wird auch als „Kämpfen in 4 Richtungen“ interpretiert. Dies ist auch philosophisch gemeint, da die Kata auch diagonale Richtungen kennt und es somit auch mehr als 4 sind.

Shisochin entstammt dem Tigerstil und ist eine sehr kraftvolle und zugleich ruhige Kata. Sie kennt nur 2 Einzeltechniken, alle anderen Techniken werden bis zu viermal wiederholt, was eine  Verwandtschaft zur Suparimpei und Sanseiru vermuten läßt.  Shisochin soll eine sehr alte Kata sein. Ihr Training stellt weniger Anforderungen an Kondition und Schnelligkeit als an  die Fähigkeit zur explosiven Kraftentfaltung. Sie enthält sehr direkte  Angriffe,   Befreiungstechniken  gegen Angriffe von hinten und vielfältige Armhebel bis hin zum Brechen von Gelenken. Richtig betrieben drückt sie Selbstbewußtsein und eine Art von gelassener Überlegenheit aus. Dies gilt insbesondere für die im Shito-Ryu geübte Version. Speziell der Mittelteil der Kata  wird je nach Schule (Goju-Ryu / Shito-Ryu) unterschiedlich ausgeführt und interpretiert.   Es ist schwierig die Kata mit der richtigen Geschwindigkeit zu üben, da sie bei zu hohem Tempo schnell hektisch wirkt und ihren Charakter verliert. Seltsam, dass dies auch in umgekehrter Weise für die langsamen Bewegungen der Kata gilt.

The name Shisochin can also be translate to the meaning "fighting in four directions". These is also a philosophic meaning, because of the fact the Kata includes also diagonal movement and it's so more than four.

Shishochin counts to the tiger style and is a very powerful and at the same time calm Kata. She shows only two single techniques, all others will be repeat two to four times, which shows a relationship to the concept of Suparimpei and Sanseiru. Shisochin is probably a very old Kata. Her training demands condition and speed and also the skill for to use the power with explosivity.
She includes very direct attacks, release techniques against attacks from behind and several techniques against lever techniques and some for to brake joints.
Done in the right way the Kata shows self confidents and superiority. This is especially to see in the Shito-Ryu version. The middle part of the Kata is sometimes very different done by the schools Goju-Ryu or Shito-Ryu.
It is difficult to do the Kata with the right kind of speed. With too much speed the Kata shows hectic and loses her spirit. Funny that this effect works also in the turn for the slowly movements.

 
 
 
 
 


Suparimpei

Peichurin

einhundertundacht
onehundredeight

108 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu
 

 

Ihr chinesischer Name ist Peichurin. Suparimpei ist die längste Kata des Naha-te. Vier schwierige technische Kombinationen werden je viermal wiederholt. Weiterhin enthält sie vielfältige Kombinationen mit Drehungen um bis zu 360 Grad und einen sehr schwierig auszuführenden Nidan-Geri.   Die Eigenheit der vierfachen Wiederholung, die die Kata mit Sanseiru und Shisochin gemein hat läßt vermuten, dass diese drei Kata aus derselben chinesischen Schule stammen. Auch in diesem Fall wurde und wird eine Bedeutung für die Zahl 108 gesucht. Mal sollen 108 Meister an der Entwicklung der Suparimpei beteiligt gewesen sein. Oder man vermutet, dass sie 108 verschiedene Techniken  enthält,  bis  hin  zu  den 108  bösen  Eigenschaften des Menschen. Je nach Version der Kata kommt man zudem auf insgesamt108 Bewegungen. Und nur die alte Form der Hakutsuru hat noch mehr Bewegungen.

Suparimpei enthält sehr unterschiedliche Techniken. Einige sind sehr kompliziert in der Anwendung, andere erfordern einen  starken Willen zum kompromißlosen Angriff. Oberflächlich betrachtet ist es nicht schwer den Ablauf der Kata zu lernen.  Es ist jedoch äußerst schwierig die Techniken richtig auszuführen.  Einige verlangen eine besondere Weichheit und Geschmeidigkeit der Hüfte, bei synchroner, jedoch kraftvoller Bewegung der Arme, wobei auch noch eine spezielle Atemtechnik hinzu kommt. Im Gegensatz zu schnellen, akrobatischen Kata wie Unsu, liegt  die Schwierigkeit von Suparimpei im Detail und bleibt dem ungeübten Auge verborgen.    Dabei sind die älteren Versionen der  Kata noch um einiges schwieriger als die heutigen (begradigte) Versionen.

Her chinese name is Peichurin. Suparimpei is the longest Kata in Naha-te. Four difficult technical combinations will be done four times. Furthermore she includes versatile combinations with turns until to 360 degrees and a difficult to perform Nidan.Geri.
The speciality of the 4 times repeatment, which is similar to the Sanseiru and Shisochin, allows the suspecion that all three Kata are from the same chinese school.
Also in this case there are thought about the meaning of the number 108. One time 108 master should be include for to create this Kata. Or there is the presumption that she includes 108 different techniques until to the theory that it stands for the 108 bad human properties.
Depend on the version the Kata counts 108 movements and only the old version of Hakutsuru shows more movements.

Suparimpei includes a lot of different techniques. Some are very complicated to use, other demands a strong will for to attack without any doubt. In short view watched it isn't difficult to learn the Kata at whole. But it is very difficult to do the techniques in the correct way. Some demands a special softness and flexibility of the hips used in synchron movement with a powerful techniques of the arms in one with a special kind of breathing.
In counterpart to some fast and acrobatic Kata like Unsu, the difficults in Suparimpei are to find in details and are not easy to see for the untrained eye.
In fact the older versions of the Kata even more difficult as the today vesions, which we see in tournaments.

 
 
 
 
 

 


Taikyoku Gedan

Grundkata Gedan Uke
Basic Kata Gedan Uke

21 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
 

 

Taikyoku bedeutet sinngemäß Universum, allerdings wird der Begriff vielfach z.B. auch für Restaurants verwendet. Darüber warum der Begriff für eine Serie von Grundkata verwendet wurde darf gerätselt werden. Physikalisch betrachtet ist dass Universum letztlich aus fundamentalen Elementen aufgebaut. Zum einen aus Atomaren und Subatomaren Teilchen, zum anderen aus klar definierten Naturgesetzen. Und aus diesen relativ wenigen Dingen ist eine unendliche Vielfalt entstanden. Ähnlich kann man die Taikyoku Kata verstehen. Obwohl sie nur aus grundlegenden Techniken bestehen, enthalten sie die Prinzipien auf denen das Karate aufbaut. Anders ausgedrückt, um das Komplexe zu Verstehen muss man erst das Grundlegende lernen. Taikyoku Gedan wird ausschließlich in Shiko Dachi ausgeführt und enthält Gedan Barai und Oi tsuki.

Taikyoku means simply said univers. But this word is for a lot of things in use, also for restaurants for example.
The reason why the term is in use for basic Kata is not for sure. In a physical view the univers is build by basic elements. We find some atoms and subatom peaces and the natural laws.
And from this view things the whole univers with suns, planets and all living things are made.
Maybe we can understand the Taikyoku Kata in a similar way. Though only basic techniques are included we find the principles of Karate at all.
So we can say for to understand the complicated we first have to learn the basic.
Taikyoku Gedan uses only Shiko Dachi and the techniques Gedan Barai and Oi zuki.

 
 
 
 
 

 


Taikyoku Chudan


Grundkata Chudan Uke
Basic Kata Chudan Uke

21 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
 

 

In Taikyoku Chudan wird Yoko Uke in Sanchin Dachi gefolgt von Oi tsuki in Hangetsu Dachi geübt.

In Taikyoku Chudan will be done Yoko Uke in Sanchin Dachi and Oi zuki in Hangetsu Dachi as the different to Taikyoku Gedan.

 
 
 
 
 

 


Taikyoku Jodan

Grundkata Jodan Uke
Basic Kata Jodan Uke

21 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
 

 

In Taikyoku Jodan wird Ake Uke in Sanchin Dachi gefolgt von Oi tsuki in Hangetsu Dachi geübt.

Taikyoku Jodan uses Age Uke instead for the Yoko Uke of Taikyoku Chudan.

 
 
 
 
 

 


Taikyoku Kake Uke


Grundkata Kake Uke
Basic Kata Kake Uke

33 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
 

 

In Taikyoku Kake wird Kake Uke in Sanchin Dachi gefolgt von Mae Geri und Age Empi in Zenkutsu Dachi geübt.

Taikyoku Kake Uke uses Kake Uke in Sanchin dachi and the combination of Mae Geri, Age Empi instead for Oi zuki.

 
 
 
 
 

 


Taikyoku Mawashi Uke


Grundkata Mawashi Uke
Basic Kata Mawashi Uke

66 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
 

 

Taikyoku Mawashi Uke ist schon eine recht komplizierte Kata. Der Mawashi Uke wird in Neko Ashi Dachi ausgeführt, gefolgt von Teisho zuki. Darauf folgt eine Kombination aus Yoko Empi, Tate Uraken Uchi, Hariatoshi Uke (obeflächlich betrachtet einem Gedan Barai ähnelnd) und Gyaku zuki. Da diese Kombination insgesamt 12mal wiederholt wird, ergibt sich die hohe Zahl an Bewegungen der Kata. Zudem eignet sie sich hervorragend zum einstudieren und automatisieren von Bewegungsabfolgen.

Taikyoku Mawashi Uke is an unexpected difficult Kata. It beginns with Mawashi Uke in Neko Ashi Dachi and Teisho zuki. Then a combination of Yoko Empi, Uraken Uchi, Hariatoshi Uke (which seems to be a Gedan Barai) and Gyaku zuki will be done.
This combination will be done 12 times and so the Kata has a high number of movements.
The Kata is very good for to increase the ability to perform a couple of movements automatically.

 
 
 
 
 


Tensho

Drehende Hände
Turning palms

44 Bewegungen/Moves


Klassifizierung
Shorei-Ryu

Einstufung
Dan-Grade

Stilrichtungen
Goju-Ryu
Shito-Ryu
 

 

Diese Kata wurde von Chojun Miyagi, dem Begründer des Goju-Ryu entwickelt. Wahrscheinlich auf der Basis der Kata Rokkishu, die allerdings in keiner bekannten Schule offiziell unterrichtet wird.   Die Art der Technik läßt  eine Verwandtschaft zur Schule der Gottesanbeterin vermuten.  Manche vermuten das Sanchin den harten Teil und Tensho den weichen Teil von Happoren interpretiert.  Andere Theorien beziehen sich auf  die Kata Hakufa  als Grundlage für Tensho. Bekannter  ist jedoch die Theorie das  Chojun Miyagi die Kata nach dem Studium und Vorbild der Kata Rokkishu entwickelte als eindeutige Übungsform des Ju, des  weichen  Teils seines  Goju-Ryu, das er auf  der Grundlage  des  Karate  von  Kanryo  Higashionna (Shorei-Ryu, Naha) schuf.  Und in der Tat ist es sehr schwierig die Kata Tensho mit der ihr eigenen und notwendigen Weichheit zu üben. Zu leicht verfällt man in das Konzept des Kime und der Spannung.   Zu Abwegig ist die Vorstellung mit einer weichen, lockeren, entspannten Bewegung Wirkung erzielen zu können.  Jedenfalls ist Tensho das absolute Gegenteil zu Kata Sanchin, obwohl die letzten vier Techniken beider Kata nahezu identisch sind. Aber gerade dies macht es schwierig Tensho bis zum Ende im Ju-Bereich zu üben.   Im Gegensatz zur Sanchin ist die technische Anwendung von Tensho äußerst vielseitig. Verteidigung und Gegenangriff können jederzeit auf jeder Stufe erfolgen. Dabei sind sowohl die Block-/ als auch die Angriffstechniken sehr kurz und doch sehr schmerzhaft.  Tensho wird, wie Sanchin, ausschließlich in Sanchin Dachi geübt wobei man drei Schritte nach vorne macht und vier Schritte zurück. Eine Wendung wie in Sanchin existiert nicht. 

Die wenigsten können sich der Eleganz dieser Kata entziehen.   Sie wird gerne zu Beginn (als Aufwärmübung) und gegen Ende eines Trainings geübt. Und vielleicht ist gerade das Üben am Ende eines schweren Trainings, wo man keine Kraft mehr hat und es wirklich schwer fällt sich noch Anzustrengen, der richtige Zeitpunkt für diese Kata die ohne Kraft, schnelle Bewegungen, Härte und Kime auskommt. Zudem ist sie wohl die einzige Kata in der kein Kiai vorgesehen ist.

Ob nun Tensho maßgeblich von Happoren, Hakufa, oder Rokkishu beeinflußt ist, ist weniger von Bedeutung, letztlich könnte nur Chojun Miyagi selbst die Antwort geben welche Ideen ihn zur Entwicklung der Tensho bewegt haben.

These Kata has been created by Chojun Miyagi the founder of Goju-Ryu. Probably based on the Kata Rokkishu which will be not teached official in any known school.
The kind of techniques is good for to suppose that there is a relationship to the chinese school of Praying Mantis.
Some suppose also that Sanchin is the hard part of Happoren and Tensho the soft part.
Other theories calling the Kata Hakufa as the root of Tensho.
But much more ist to believe that Chojun Miyagi did develop the Kata after he did study the Kata Rokkishu. And that Tensho is for to represent the Ju, the soft part of the style which he found based on the Karate of Kanryo Higashionna from Naha-te (Shorei).
And in fact it is very difficult to do Tensho with the necessary softness. Too much easy we fall back into the concept of Kime and tension. Too much far away from normal imagine of fighting, is to believe that a soft movement without tension can have a big effect.
In any case Tensho is the great counterpart to the Kata Sanchin, though the last four techniques of the Kata are identical. But escpecially this makes it difficult to practise Tensho in softness until the end.
In counterpart to Sanchin the technical using in combat of Tensho is very versatile. Defence and counterattack can be done to each time in each level. In this way the techniques are short and suddenly but also very painful.
Tensho is done, like Sanchin, only in Sanchin Dachi with three steps forward and four steps backwards. A turn like in Sanchin don't exist.

Nearly nobody can look away watching the elegance of Tensho. Also it's a good idea to practise it in the beginning of a lesson as a kind of warm up and in on the end of a lesson.
And maybe especially the training on the end of a lesson, where no much power is left and it's difficult to strai, it's the best time to practise the Kata which don't use any powerful of ast movement, hardness or Kime.
Also it's the only Kata where we don't find a Kiai.

If Tensho is been influenced mainly by Happoren, Hakufa or Rokkishu isn't with a great meaning. At least only Chojun Miyagi himself could give the answer, what was his reason to create Tensho.